Ende September fand bei uns die nächste Fortbildung für Chemikalienschutzanzug-Träger (CSA) statt. Anders als beim regulären CSA-Lehrgang, der sich über drei Ausbildungstage erstreckt, wurde die Fortbildung kompakt an einem Tag durchgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei nicht das Erlernen der Grundlagen, sondern die Vertiefung bereits vorhandener Kenntnisse und Fertigkeiten.
Kern der Fortbildung war deshalb ein Belastungsdurchgang unter möglichst realitätsnahen Bedingungen. Dabei mussten die Teilnehmer verschiedene Aufgaben im Chemikalienschutzanzug bewältigen. Unteranderem galt es einen doppelt gewickelten B-Schlauch auszuwerfen und wieder korrekt aufzuwickeln. Ein weiteres Beispiel war eine Leckage an einer Rohrverbindung, wo besondere Fingerfertigkeit eine Rolle spielt.
Neben der körperlichen Belastung spielten insbesondere der sichere Umgang mit der Schutzausrüstung (insbesondere das korrekte Anlegen und richtige Entkleiden), die Kommunikation und das koordinierte Arbeiten eine wichtige Rolle.
Ziel der Fortbildung war es, die Einsatzbereitschaft der CSA-Träger aufrechtzuerhalten und gleichzeitig mehr Sicherheit und Routine im Umgang mit der besonderen Schutzausrüstung zu gewinnen. Gerade weil Einsätze unter Chemikalienschutz glücklicherweise nicht zum Alltag gehören, ist regelmäßiges Üben besonders wichtig. Handgriffe und Abläufe müssen auch unter körperlicher Belastung sicher funktionieren.
Die nächste Fortbildung steht bereits kurz bevor.

