Verkehrsunfall > 3 PKW

Datum: 30. August 2025 
Alarmzeit: 21:03 Uhr 
Dauer: 2 Stunden 35 Minuten 
Art: H3.01 Verkehrsunfall groß 
Einsatzort: BAB 48 FR Autobahndreieck Dernbach 
Fahrzeuge: KdoW, ELW1, KLAF, MZF, TLF 24/48, RW-2, DLAK 23/12 XS 3.0, HLF 20 
Weitere Kräfte: – FEZ RaBa –, Freiwillige Feuerwehr Hillscheid, Freiwillige Feuerwehr Höhr-Grenzhausen, Notarzt, Polizei, Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

Um kurz nach 21 Uhr wurden wir zusammen mit der Feuerwehr Höhr-Grenzhausen zu einem schweren Verkehrsunfall auf die A48, Höhe Notabfahrt Baumbach, gerufen. Auf Anfahrt kam die Rückmeldung über die Leitstelle, dass auf Grund mehrerer, unterschiedlicher Notrufe unklar war, was genau und wo was passiert war. Unser KDOW war als ersteintreffendes Fahrzeug an der Unfallstelle und bestätigte die Meldung Verkehrsunfall. Ein Auto hat hier die Fahrbahn verlassen, mehrere Betonelemente sowie die Schranke der Notabfahrt getroffen und sich überschlagen, bis es kopfüber im Graben zum Stehen gekommen ist. Glücklicherweise befanden sich die beiden Insassen nicht mehr im Fahrzeug, denn mit unserem Eintreffen begann der PKW zu brennen. Der Angriffstrupp startete direkt einen Löschangriff und erstickte die Flammen im Keim. Die mitalarmierte Feuerwehr Höhr-Grenzhausen richtete gemeinsam mit der Polizei eine Vollsperrung der Richtungsfahrbahn ein, so dass wir gefahrlos arbeiten konnten.

Ein paar hundert Meter weiter stand in einer Nothaltebucht ein zweites Fahrzeug, dass durch Überfahren der Trümmer erheblich beschädigt und nicht mehr fahrbereit war.
Nach Einrichten einer Vollsperrung an der Anschlussstelle Höhr-Grenzhausen wurden die Fahrzeuge im Stau über die Notabfahrt Baumbach abgeleitet. Um unnötige Blicke der Verkehrsteilnehmer auf das Unfallauto zu vermeiden, stellten wir uns kurzfristig als Sichtschutz vor die Unfallstelle.

Im weiteren Verlauf wurde die Feuerwehr Höhr-Grenzhausen aus dem Einsatz entlassen und unsere Drehleiter zum Ausleuchten und für die Unfalldokumentation von oben nachgefordert. Nach Beendigung der Maßnahmen rückten wir nach ca. 2,5 Stunden wieder ein.