Rettungsgasse

Das richtige Verhalten auf der Autobahn

Es gilt: Bei Stau auf der Autobahn ist zwischen der linken Fahrspur und der sich daneben befindlichen Spur eine Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge zu bilden.
Es sollte grundsätzlich darauf geachtet werden, dass schon bei Staubeginn, nicht erst beim Ertönen des Martinhorns, eine Rettungsgasse gebildet wird. Dies erleichtert den Einsatzkräften ein müheloses Vorankommen zur Einsatzstelle.

Dabei ist darauf zu achten, dass die Gasse breit genug ist und auch große Einsatzfahrzeuge passieren können. Eine Breite von mindestens drei Metern ist dabei sinnvoll, da die Feuerwehr meist mit großen Fahrzeugen anrückt um schweres Gerät und ausreichend Löschwasser transportieren zu können.

Vielfach zeigt sich, dass in Staus nur ein erschwertes Vorankommen für die Hilfskräfte möglich ist, da das Wissen über Rettungsgassen fehlt. Durch lange Anfahrtswege auf der Autobahn ist es von sich aus schon beschwerlich genug an die Einsatzstelle zu kommen. Ein mühsames „Vorankämpfen“ durch den dichten Stau erschwert diese Thematik. Wenn allerdings freie Fahrt für die Fahrzeuge der Feuerwehr vorliegt, ist ein schnelles zur Hilfe eilen garantiert.

So kann die Feuerwehr schnell und qualifiziert Hilfe leisten und oftmals größeren Schaden von Leib und Leben abwenden und Sachgüter schützen. Dabei ist immer daran zu denken, dass es einen selbst schnell treffen kann und jedermann ist froh, wenn er schnell Hilfe bekommt und diese nicht selbst im Stau steht.
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Bei zwei Fahrspuren wird zwischen den beiden Spuren eine Gasse gebildet.

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Bei drei Fahrspuren wird zwischen der linken und der mittleren Spur eine Gasse gebildet.

 

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